Zur Rettung unseres Spielortes:
Wir haben im vergangenen Jahr etwas über 8000,- Euro Spenden für den Erhalt unseres Spielortes erhalten. Das ist wunderbar. Wir danken herzlich den Spendern! Wir bemühen uns weiter die nötige Summe für die Förderung zu erreichen und prüfen laufend ernsthafte Alternativen.

Ein erster Erfolg ist uns, den Mitgliedern des Vereins, gelungen. Wir haben den Saal in einem Wochenendeinsatz komplett zurückgebaut. Das heißt: Alle bisherigen Einbauten, vergangenen Ausstellungen und Veranstaltungen dienend, sind entfernt, die Baustoffe zur Wiederverwertung bereit. Der zukünftige Albrecht-Kasimir-Bölckow-Saal liegt in ganzer Fülle und Pracht vor uns. Bei Besuchen des Hofes: Riskieren Sie einen Blick – und mit etwas Fantasie können Sie die Möglichkeiten des Spielortes erahnen.
Wir bitten weiter um Vertrauen und Spenden. Die Sache ist kompliziert und fordert von allen (selbstverständlich ehrenamtlich) arbeitenden Mitgliedern des Vereines viel Zeit und Mühe sich in die Materie einzuarbeiten und das Ziel mit Ausdauer und Geduld zu verfolgen. Wir sind mit den vielfältigen und unterschiedlich gemachten Erfahrungen voller Optimismus!


Spendenaufruf für die Zukunft des KulturWirtschaft zu Triepkendorf e.V.

Der Verein der KulturWirtschaft möchte seine Spielstätte retten und auf den Weg in die Zukunft bringen. Teile der Scheune müssen dringend saniert werden.
Dies soll im Jahr 2017 mit Mitteln aus dem europäischen Programm LEADER
(Bestandteil der EU-Politik zur Förderung und Entwicklung ländlicher Räume) geschehen.
Die Rettung und der Um- und Ausbau der Scheune soll zukünftigen Unternehmungen
des Vereins und der Verbesserung der Ausstellungs- und Auftrittsbedingungen dienen sowie die Anziehungskraft des Ortes für sein Publikum erhöhen.

Nach dem Umbau wird hinter der restaurierten Fachwerkfassade und unter einem neuen Dach ein etwa 100 qm großer gutklingender, beheizbarer, multifunktionaler Saal, ein Vestibül und ein
Vereins- und Künstlerzimmer sowie eine Außenkunstfläche entstehen. Behindertengerecht zu bauen gehört zu den Selbstverständlichkeiten bei der Förderung mit LEADER.
Die Umnutzung, Sanierung, Sicherung und den Ausbau der Scheune zur Kulturstätte soll nach konsequent ökologischen und nachhaltigen Maßstäben erfolgen.

Im Saal wird es neben Licht eine umbaubare Variante für eine Zuschauertribühne, Bühne und Tische geben. Die Beheizbarkeit des Saales (Solartechnik mit unterstützendem Ofen) wird es uns ermöglichen auch außerhalb der Saison aktiv zu sein und z.B. regelmäßige
Kursarbeiten auf sichere Füße zu stellen. Vereins- und Künstlerzimmer werden Symposien möglich machen, selbst Theater und Tanz sind denkbar. Eine überdachte Außenkunstfläche wird für Ausstellungen, Konzerte
und Kurse genutzt werden können.

Durch Ihr Engagement kann der Verein sicher arbeiten, und die Weitergabe an die nächste Generation kulturbegeisterter Menschen hat eine Grundlage.
Die Schaffung des Saales und seines Umfeldes wird eine positive Entwicklung der Region fördern. Bequemere Bedingungen (Beseitigung von Handicaps, Wärme, Trockenheit, Sitzgelegenheiten, leichtere Arbeitsbedingungen) werden den Publikums- und Künstlerkreis erweitern.
Ausflugsziele der Umgebung dürften davon profitieren.
Ein ortsprägender Hof, bei Ausstellungen und Veranstaltungen seit Jahren für die Öffentlichkeit zugänglich, inzwischen begrünt und anziehend für Ruhe und Erquickung Suchende, wird eine entscheidende Entwicklung erfahren – nachhaltig und zukunftsfähig.

Die Spendengelder werden für diese Zwecke verwendet:

- Dach- und Fachwerkrestaurierung der Scheune
- Innenausbau des Albrecht-Kasimir-Bölckow-Saals
  (Decke, Licht, Zuschauerbühne, Heizung)
- Vestibül und Künstlergarderobe
- Schaffung und Verbesserung sanitärer Anlagen
- überdachte Außenkunstfläche

Das Wachsen der Spendensumme wird auf dieser Seite dokumentiert.
Auf Ihren Wunsch mit Ihrem Namen und der Summe.

Namensgeber des entstehenden Saales wird der legendäre Mecklenburger Komponist
Albrecht Kasimir Bölckow (1813 – 1902) sein, der in Gägelow bei Sternberg vor aller Zeit die moderne Musik erfand.
Ein Visionär und Revolutionär der Musik. Hat es ihn je gegeben? Eintragungen über ihn wurden gelöscht. Richard Wagner urteilte über ihn: „Genie hat er. Leider.“ –
Friedrich von Flotow meinte, B. komponiere „Musik für Tiere“.
Durch das Bekanntwerden unseres Vorhabens wächst ein bescheidenes Archiv aus dem Nachlaß Bölckows: Partituren, Bücher aus der Bibliothek des Komponisten, alltägliche Dinge. Spenden aus Gägelow und Ruchow, den Lebensorten Bölckows, aus Berlin, Schwerin und Amsterdam.
Zur Eröffnung des Saales werden wir die Fundstücke präsentieren, seine Musik wird erklingen, machen Sie sich ein Bild. Wir werden den Geist Bölckows entfesseln!
Einiges zum Verständnis der liefert: „Musik aus Gägelow“ – Aus den Tagebüchern und Notenheften des Komponisten – erschienen u.a. in der Friedenauer Presse Berlin (mit einer Gesprächs-CD "Gägelow und der Ursprung der Moderne" – mit Fr. Dieckmann,
F. Schneider, E.O. Kuilmann und Norbert Ely. Deutschlandfunk 2002).

Zur Finanzierung des Vorhabens:
238364,31 Euro kommen aus der EU-Förderung und der Kofinanzierung,
die vom Verein aufzubringende Summe beträgt 95345,74 Euro.
Spenden werden dringend benötigt!

Diese können an den Verein KulturWirtschaft zu Triepkendorf e.V.
auf das Konto bei der Sparkasse Mecklenburg- Strelitz
IBAN DE26 1505 1732 0033 0046 97
BIC NOLADE21MST
mit dem Verwendungszweck „Bölckow“ überwiesen werden.

Auskünfte und Spendenbescheinigungen erteilt:
KulturWirtschaft zu Triepkendorf e.V.
Zum Brink 8 | 17258 Feldberger Seenlandschaft
Telefon: 039820-30086 Email: kulturwirtschaft@snafu.de

Der Spendenstand zum 2. Januar 2017: 7295,75 EURO