Veranstaltungen 2017

Der Sommer neigt sich dem Ende zu – eine schöne Zeit für die Ankündigung zweier Ausstellungen.
Die erste ist die Verlängerung unserer erfolgreichen Sommerausstellung mit Horst Hussel. Wir laden ein dieses Wunderwerk an Guachen, Collagen und Acrylmalereien, eines der raren Genies in seinem Fache, erneut zu besichtigen.
Zwei mal sehen wird die Fantasie der Betrachtenden mehr als doppelt beflügeln.
Die Ausstellung hat sich leicht verändert.

Die zweite Ausstellung widmet sich den von auswärtigen Ausstellungen zurückgekehrten, teils neu gegossenen Broncen von Katharina Vogt, die auf dem Hofe der KulturWirtschaft präsentiert werden.

Zwei Ausstellungen
vom 9. bis 24. September 2017

In der Kornkammer
Horst Hussel „Gastromechanico und Nagelbilder“

Auf dem Hof Katharina Vogt „Broncen“


Wir haben täglich und rund um die Uhr geöffnet, eine kurze Anmeldung garantiert den Besuch der Ausstellung.

Wir laden ein zu einer Lesung: am 16. September 16 Uhr
Alexander Bandilla liest „Der Froschmäusekrieg“

Βατραχομυομαχία – DER FROSCHMÄUSEKRIEG
[Eine homerische Schlacht von Fröschen und Mäusen]


Es ist schon eine vertrackte Sache: Da steht man mit all seinen Ideen, seiner Kraft und seinem Mut in der Welt und muß diese fast immer so akzeptieren, wie sie vor sich hindümpelt. Da hilft, um der Verzweiflung zu entkommen, nur das Lachen. Und genau dazu vermag ein kleiner Text aus der Antike zu verhelfen.
Vor lauter Begeisterung und Ehrfurcht schrieb man seit jeher diese wenig mehr als 300 Verse einem 'Pseudo-Homer' zu. Wer wirklich der Verfasser ist, war bis heute nicht zu ermitteln. Jedoch war die Faszination für diesen kleinen burlesken Text so groß, daß er Ende des 15. Jahrhunderts als erstes griechisches Werk in Europa gedruckt wurde. Hinter der komisch-satirischen Art dieser Vers-Erzählung erkennt man eindeutig das Vorbild wieder, die Illias, das Epos über den Trojanischen Krieg. Hier jedoch kämpfen nicht Trojaner und Griechen unter den Augen der olympischen Götter, sondern Frösche und Mäuse. Die fabelhaft freundliche Begegnung zwischen Froschkönig Pausback und Mäuseprinz Bröseldieb endet tragisch und löst einen verhängnisvollen, unerbittlichen Krieg zwischen Fröschen und Mäusen aus. Auf beiden Seiten hauchen die strahlenden Helden ihr glorreiches Leben in blutigen Gefechten aus, deren Schilderung wahrlich an Homer gemahnt. Die Götter sind zu verstrickt ins eigene Dasein, um sich für die eine oder andere Seite engagieren zu können. Und so bleibt es auch eindeutig unklar, ob sich am Ende wirklich Sieger über einen Sieg freuen. Das ernsthafte und Ehrfurcht einflößende alte Thema der Menschen, der gnadenlos zerstörende Krieg, wird in diesem Text durch verschiedene Stilmittel in eine Distanz gesetzt, durch welche es in einer neuen Perspektive erscheint. Nichts ist mehr tragisch und schicksalbehaftet. Das Ganze verleitet zu Schmunzeln, zu Heiterkeit, gar befreiendem Lachen. Die meisten deutschen Nachdichter des Froschmäusekrieges haben die Dramturgie des Originals und auch seine metrische Form, das homerische Hexameter, beibehalten. Christian Graf zu Stolberg veröffentlichte 1784 seine Fassung, die bis heute eine der bekanntesten ist. Doch der Schriftsteller Victor Blüthgen war im Jahre 1878 der Auffassung, den ernsten Spaß dieses augenzwinkernden Heldengesanges in einer seiner Zeit angemesseneren Dramaturgie und in vierhebigen jambischen Versen, sog. 'altdeutschen Kinderreimen' vorzulegen.
Mit wieviel Witz und Komik beiden Dichtern auf sehr verschiedene Weise gelungen ist, dieses kleine antike Versepos nachzuerzählen, können Sie in der Lesung erleben. Der Berliner Schauspieler Alexander Bandilla schlägt einen sehr spielerischen Ton an und entfaltet genußreich und so amüsant wie scharf zeichnend die Lebendigkeit dieser zwei Versionen des Froschmäusekrieges: ein großes Vergnügen.

Unser Gast:
Alexander Bandilla ist freier Schauspieler, Sprecher, Regisseur und Autor.
Er spielte in Ulm, Reutlingen, Weimar, Dresden und Berlin Theater und war in Film- und TV-Produktionen besetzt. Regie führte er im Schauspiel und auch in der Oper. Seine Stimme ist in Produktionen der Deutschen Welle und Arte zu hören und seit 2005 hat er div. Hörbücher eingesprochen. Seit 1999 ist er auch als Dozent für Schauspiel und Deutsche Verssprache tätig. Alexander Bandilla ist Herausgeber und Autor von Texten zu Lyrik und bildender Kunst.


Ausstellung vom 1. bis 23. Juli 2017
Horst Hussel
Nagelbilder und Collagen

Ausstellungseröffnung am 1. Juli um 19 Uhr mit einer Husseliade


Der Meister liest aus unveröffentlichten Werken.
Musik von Hussels Lieblingskomponisten: Albrecht Kasimir Bölckow,
Charles Valentin Alkan und Nikolai Andrejewitsch Roslawez inclusive!
Sie wird vom Dachboden aus auf dem Flügel interpretiert
von Frau Hua Hong aus China.

Öffnungszeiten: Täglich bei Anwesenheit geöffnet, garantiert auf Anfrage.

Unser Gast
Horst Hussel
, eines der raren Genies in seinem Fache, Jahrgang 1934, war jahrelang in der der DDR als Buchgestalter präsent und dennoch vielen unbekannt. Es wuchs in den Jahren ein gewaltiges Werk an Arbeiten – bizarr, voller Schönheit und Poesie, Widerbostigkeit, voller Fragen und auch Heiterkeit zu einzigartiger Vollkommenheit in jedem Werke. Alle Griffe in die Textrollen der Superlative echten künstlerischen Schaffens können gezogen werden (ein kleiner Auszug: hochdifferenziert und handwerklich fein, poetische Kraft, bildhaftes Denken, Fantasie als eine Frage der Präzision,,,). Es ist in dieser Ankündigung unmöglich alle Facetten, wie z. B. die Schriftstellerei Hussels auch nur anzusprechen. Es scheint wie der Versuch über alle Sterne das leuchtenden nächtlichlichen Gestirnes zu reden.



Veranstaltungen 2016

bis 2. Oktober 2016 die Ausstellung
„Abfall von der Wirklichkeit II“


Installation und Objekte
von Katharina Vogt

Neu: mit Wenzels „Du hast nicht gewartet“
Die Verkäufe des Katalogs „Gemeinsames“, unserer jetzigen Ausstellung, und des „Kleinen - Meertagebuchs“ von Wenzel gehen zu Gunsten der Initiative zur Rettung unseres Spielortes.


bis 31. Juli 2016 die Ausstellung
„Abfall von der Wirklichkeit“


Installation und Objekte
von Katharina und Michael Vogt
Die Verkäufe des Katalogs „Gemeinsames“, unserer jetzigen Ausstellung, und des „Kleinen - Meertagebuchs“ von Wenzel gehen zu Gunsten der Initiative zur Rettung unseres Spielortes.


23. Juli 2016 18 – 22 Uhr
Der lange Abend des „Abfalls von der Wirklichkeit“


Eine Woche vor Ende unserer Ausstellung wollen wir nochmals einladen:
Zu dem Besuch der Ausstellung, dem Beschauen der Töne, welche man nicht hören kann, zu „Liebe und Tod“.
Aber auch zu Feuer, Wein, Gesprächen und Musik vom Grammophon (mit Albert Schweizer an der Orgel, Jan Kiepura, Furtwängler und Beethoven, Unterhaltungsmusik - ganz wild durcheinander mit den Helden der Schellack-Ära. Keine Platte wird jünger als 60 Jahre sein, das Grammophon hat auch schon 80 Jahre auf der Nadel.


10. September 2016 19.00 Uhr
„Zukunftsmusik ? - Tuba solo!“


mit Michael Vogt, dem Solotubisten des Konzerthauses Berlin
aus dem Programm des XX. Konzertes aus der Reihe „Die hohe Kunst des Solos“:
Soli für Baßtuba, Kontrabaßtuba und Bombardino
Albrecht Kasimir Bölckow (1813 – 1902)
St. Kilda – Fanfare. See-Stück. (elektroakustische Fassung mit Tuba)

Michael Vogt
„Für Bernd Kerkin“

Lutz Glandien
Tuba mobile

Michael Vogt
INFINITO (J.P. 7.7.2011)

Jean Pacalet
Das Zimmer von van Gogh (Tonband und Tuba)

Michael Vogt
EXERCITIUM II
(Tonband und Tuba)

Die Klassiker, welche für die Tuba komponiert haben, heißen Hindemith und Vaughan Williams. -
Kein Mozart und Beethoven, Schubert und Nicolai für dieses Instrument! Welche Chance! Unverbautes Gelände für Kompositionen, denen die musikalische Welt zu hoch gestimmt ist. Michael Vogt durchforstete sein Notenarchiv nach Perlen der Tubasolomusik und spielt Stücke, welche in den Konzertsälen der Welt rar sind, Musik mit ungeahnten Klängen auf dem Rieseninstrument.
Was kann eine Tuba?
Musiziert wird auf 3 Tuben, immer nacheinander.
Sie erwartet Musik abseits eines hohlen Virtuosentums, welches über die Abgründe dieser Welt hinweglügt.

Musik am Rande der Welt ganz tief unten, im Baßschlüssel.


4. Juni 2016 um 16.00 Uhr
Konzert „Die hohe Kunst des Solos XIX“
Sayako Kusaka


Die erste Konzertmeisterin des Konzerthausorchesters Berlin und
Konzertmeisterin des Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Tokyo musiziert:
Johann Sebastian Bach Partita Nr.2
Eugène Ysaÿe Sonate Nr. 4 für Violine solo

4. Juni 2016 gegen 17.00 Uhr
Ausstellungseröffnung
„Abfall von der Wirklichkeit“


Installation und Objekte
von Katharina und Michael Vogt

Unser Gast:

Sayako Kusaka

wurde in Japan geboren. Ihre musikalische Ausbildung begann sie in Tokyo. Ihre Lehrer waren Takashi Shimizu (Tokyo), Eduard Schmieder (Dallas) und Rainer Kussmaul (Freiburg). Im März 2008 trat sie ihr Amt als Erste Konzertmeisterin des Konzerthausorchesters Berlin an, leitet zudem seit 2009 die Berliner „Konzerthaus Kammerorchester“. 2013 wurde sie überdies als Konzertmeisterin des Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Tokyo berufen. Somit hat sie nun drei leitende Positionen gleichzeitig inne und pendelt zwischen Deutschland und Japan. Seit April 2016 ist sie Mitglied des „Streichtrio Berlin“.

Zahlreiche Preise wurden ihr seit 1997 verliehen, darunter der Preis des Verbandes der Kritiker Japans 2005 als „Bester Musiker des Jahres“ und 2009 der hochbegehrte „Idemitsu Musik Preis“. Sie hat bei internationalen Wettbewerben teilgenommen und Preise errungen, so beim finnischen Jean-Sibelius-Wettbewerb(2000-Dritter Preis) und beim Japan-Musik-Wettbewerb (2000-Erster Preis). Eine Silberne Medaille und den Preis für die beste Interpretation der Capricen verlieh ihr der italienische Wettbewerb „Premio Paganini“ in 2000. Schließlich wurde sie beim 21. Internationalen Rodolfo Lipizer Violinwett-bewerb in Italien 2002 mit dem Ersten Preis und mit sieben Höchstauszeichnungen (hierunter Bach, Mozart und Zeitgenössische Musik) geehrt.

Solistische Auftritte mit: Konzerthausorchester Berlin, Ostbottnisches Kammerorchester, Kammerorchester Berlin, Kirov Staatsorchester, Bacau Philharmonic, Ecuador Baroque Kammerorchester, Tokyo Philharmonic, Tokyo Symphony, Osaka Philharmonic, Japan Philharmonic, Tokyo City Philharmonic, Kyoto Symphony, New Japan Symphony, Kansai Philharmonic, Kyoto Philharmonic, Sendai Symphony, und der Kremerata Baltica beim Lockenhaus-Fest 2010. Ihr Repertoire reicht von Bach und Biber bis hin zu Werken von Bernd Alois Zimmermann und Heinz Holliger. Besonders gern widmet sie sich dem Kammermusikspiel in unterschiedlichen Besetzungen.

Sayako Kusaka spielt eine Geige von Joannes Franciscus Pressenda (Torino) aus dem Jahre 1822.


Veranstaltungen 2015

Sommer adé - Ausstellung
Vom 12. September bis zum 25. Oktober 2015

Irene Sohler - Landschaften
Katharina Vogt - Objekte

Die Ausstellung ist bei Anwesenheit täglich und auf Anfrage geöffnet.

Seien sie neugierig auf das Zusammentreffen einer Malerin und einer Bildhauerin
in einer Ausstellung voll bildnerischer Poesie und abstrakter Finesse.
Die Melange verheißt interessante Blickwinkel und Entdeckungen.

Unsere Gäste:

Irene Sohler
lebt seit 1997 in Fürstenwerder.
seit 2008 Mitglied im BBK Mecklenburg und Vorpommern e.V.

1991 Geburt des Sohnes
1979 – 1989 Tätigkeit u.a. im Kulturhaus Potsdam, in der Kunstsammlung Neubrandenburg und im Gedenkatelier Otto Niemeyer-Holstein in Koserow-Lüttenort
1976 – 1979 Studium der Malerei und Grafik, Lehrtätigkeit im Grundlagenstudium an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald
1972 – 1976 Studium der Kunsterziehung und Germanistik an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald
1951 in Brandenburg (Havel) geboren

"Meine Arbeiten entstehen aus der unmittelbaren Anschauung, aus einem Erlebnis. Landschaft erlebe ich zum Beispiel, indem ich sie durchstreife und Verschiedenes wahrnehme: Geruch, Geräusch, Temperatur, Luftbewegung ... Mein Motiv wächst im Innehalten, dann durch das Ausblenden von Unnötigem. In der Musik gibt es das Bild vom Einswerden mit dem Instrument. Eins mit meiner Arbeit, lösen sich Raum, Zeit und Geschehen auf, was mich in hoher Konzentration hält.“

Katharina Vogt
studierte nach einem zeichnerischen Grundstudium Kommunikationsdesign in Berlin und Potsdam.

Plastische Arbeiten entstanden vorwiegend bei der Berliner Bildhauerin Christine Dewerny.
Seit 1997 arbeitet sie als freiberufliche Grafikerin und Bildhauerin.
Das Werkspektrum umfaßt Zeichnungen, Druckgrafiken, Bronzeplastiken, Steinskulpturen und Objekte verschiedener Materialien.
K.V. schöpft aus dem Formenreichtum der Natur und des unmittelbaren Lebensraumes, bewahrt, abstrahiert, verwandelt, erfindet.
Regelmäßige Ausstellungen sowie Kurse für Kinder und Erwachsene begleiten das Schaffen.

23. - 25. Mai Kunst:Offen 10-18 Uhr

Jens Steinberg Zeichnungen und Grafik
und das offene Atelier von Katharina Vogt (Bildhauerei und Graphik).

24. Mai 2015:

20.00 Uhr Ausstellungseröffnung
Jens Steinberg - "Ohne Farbe" Zeichnung und Grafik

20.30 Uhr Soirée musicale
Ringela Riemke Violoncello - solo
Alvin Lucier "Opera with objects", Michael Vogt "In out of time",
"4 short studies" von B. A. Zimmermann, J.S. Bach: Suite Nr. 6 für Violoncello Solo

Unsere Gäste:

Jens Steinberg
Malerei, Zeichnung, Grafik und Künstlerbücher in Kunstsammlungen in Deutschland und international, zum Beispiel Stadtbibliothek Berlin, Deutsches Literaturarchiv Marbach, Herzog August-Bibliothek Wolfenbüttel, Klingspor-Museum Offenbach, Sächsische Landesbibliothek Dresden, Musée de l'Art Contemporain de Chamalières, Stanford-University California u. a. 2010 Roman "Kapitänsblau" im Künstlereigenverlag KeV, Berlin.

Ringela Riemke
ist seit 1990 stellvertretende Solocellistin des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, studierte an der Musikhochschule "Felix Mendelsohn Bartholdy" in Leipzig bei Wolfgang Weber. Sie ist Mitglied des Kammerensembles Neue Musik Berlin und gastierte mit diesem bei zahlreichen Konzerten im In- und Ausland (u.a. Cité de la Musique, Wiener Konzerthaus, Berliner Phillharmonie, Gewandhaus, Carnegie Hall, Papstpalast Avignon). Zwei der CDs mit Kammermusikwerken von Beat Furrer, die sie mit dem KNM Berlin aufgenommen hat, wurden mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.



Veranstaltungen 2014

30. August 15.30 Uhr

Jour fixe für Mitglieder, Freunde und Förderer der KulturWirtschaft (nicht öffentlich)


Konzert am 17. August 19.30 Uhr
Das Trompeten in Troia Trio kredenzt musikalische "Essenzen"

Ein Stück Weges des Trios ist zurückgelegt und die Frage für den Verfasser dieser Zeilen geklärt: Was denn für Musik das Ensemble liebt, hegt und pflegt: Essenzen! Meist relativ kurze, in der Aussage geballte Stücke.
Keine Note zuviel und keine zuwenig.
Sie haben von einigen Komponisten noch nichts gehört? Freuen Sie sich mit uns auf eine Entdeckungsreise zu musikalischen Extrakten, welche wir Ihnen zum Abschluß des 5. Blechbläsersymposiums der KulturWirtschaft präsentieren wollen.

Sören Linke und Stephan Stadtfeld musizieren auf glitzernden Trompeten oder samtenen Flügelhörnern, Michael Vogt auf einem brummenden Bombardino u.a. Musik von Perotinus magnus, Guillaume de Machaut, Guillaume Dufay, Claudio Monteverdi, Henry Purcell, Erik Satie, Benjamin Britten, und Neuestes von Sören Linke und Michael Vogt

7. - 9. Juni Kunst:Offen 10-18 Uhr
Malerei und Zeichnungen von Liane Hoßfeld (Ausstellung)
und das offene Atelier von Katharina Vogt (Bildhauerei und Graphik).

8. Juni
20.00 Uhr Ausstellungseröffnung

Liane Hoßfeld - Malerei
20.30 Uhr Soirée musicale
Felix Korinth (Bratsche) und Michael Vogt (Bombardino) -
Die Mitglieder des Konzerthausorchesters Berlin.
musizieren solo und zusammen Hindemith, Altan, Vogt (Uraufführung), J.S. Bach und Landini

Die Ausstellung ist vom 8. Juni bis 13. Juli und vom 10. - 30. August täglich bei Anwesenheit und auf Anfrage geöffnet.

17. August Abschlußkonzert
des 5. Blechbläsersymposiums
Das "Trompeten in Troia - Trio"

Veranstaltungen 2013

1. Juni 15.00 Uhr Ausstellungseröffnung zum internationalen Kindertag
"Fritz und Louisa"

Großvater und Enkelin zeigen gemeinsame Arbeiten auf Papier.

Fritz Boeck
Geboren 1935 in Berlin, Rentner
Vormals Diplomphilosoph, Redakteur und Regisseur beim DDR-Fernsehen:
In der knappen Rentnerfreizeit: (unter anderem) Zeichnen mit Louisa

Louisa Boeck
Geboren 2004 in Berlin, Schülerin
In der Freizeit: (unter anderem) Basketball, Chor der Hedwigskathedrale, Pferde,
mit Opa zeichnen

4. August 16.00 Uhr Konzert
Tobias Morgenstern Akkordeon solo

Er ist mit vielen Wassern gewaschen, hat auf mancher Hochzeit getanzt, legendäre Gruppen, wie "L'art de Passage", zudem ein eigenes Theater, das "Theater am Rand" in Zollbrücke im Oderbruch gegründet, 50 CDs mit Gerhard Schöne, Bettina Wegner, Matthias Freihof, Barbara Thalheim, Reinhard Mey, Rio Reiser und vielen anderen veröffentlicht. Hinzu kamen Film- und Hörspielmusiken, etwa für Andreas Dresen. - Wir freuen uns auf einen fabelhaften Musiker!


AUSSTELLUNG

vom 4. August bis 22. September 2013

(ca.17.00 Uhr Ausstellungseröffnung)

ECCE HOMO
Malerei von Wolfgang Bärmich


Es soll eine besondere Ausstellung werden, die Jubiläumsausstellung zu Wolfgang Bärmichs 60. Geburtstag! Und sie wird es auch. Selbstporträts aus drei Jahrzehnten bilden den Kern unserer Schau. ECCE HOMO - Seht, da ist der Mensch! Tief können wir in ihn, und also in uns hineinblicken. Flankiert wird die Ausstellung von selten oder nie gezeigten Arbeiten aus dem Archiv des Malers. Beglückt präsentiert die KulturWirtschaft e.V. diesen Rückblick auf das Schaffen von Wolfgang Bärmich.

Wolfgang Bärmich
1953 in Faßberg bei Celle geboren
1969-72 Ausbildung als E-Monteur
1970-76 Abendstudium an der Hochschule für bildende Künste Dresden
1977-89 Arbeit als Elektriker, Bergmann, Hausmeister, zugleich Maler im Atelier Frank Merker in Cottbus
1989 Übersiedlung nach Carwitz-Mechow in Mecklenburg, Arbeit als Schäfer und Landwirt
Seit 1976 Ausstellungen in Welzow, Cottbus, Berlin, Hannover, Senftenberg - und immer wieder auch in der KulturWirtschaft zu Triepkendorf

Die Ausstellung ist täglich bei Anwesenheit und auf Anfrage geöffnet


23. August 19.00 Uhr
Christoph Hein liest und Wenzel singt!
"Vor der Zeit - Korrekturen"

Der Romancier Christoph Hein, der unbestechliche Chronist der Gegenwart, der genaue Registrator der Widersprüche innerhalb der DDR, der Aufdecker der Schwachstellen der gesamtdeutschen Entwicklungen, wendet sich in seinem neuen Erzählwerk den Mythen, den Göttern, den Erzählungen von den Taten und Untaten der alten Welt zu.
Dabei entdeckt er Hochspannendes: Kleine Korrekturen an den für unveränderlich geltenden Berichten über die Taten und Niederlagen der Götter und Titanen können deren Leistungen in ihr Gegenteil verkehren; sie zeigen, daß alles auch ganz anders hätte vonstatten gehen können, Sieger zu Verlierern werden können, gute Absichten sich umkehren, völlig neue Bedeutungen sich herauskristallisieren. Damit ist klar, daß die neuen Erzählungen von Christoph Hein ins Herz der Gegenwart zielen.

Die Freundschaft zwischen Christoph Hein und Wenzel zeitigte bereits einige unverwechselbare Lieder, die auf der CD "Masken - Wenzel singt Hein" aufgehoben sind. Wenzels Lieder geben dem Gespräch ein rhapsodisches Ambiente und verweben die Geschichten Christoph Heins mit Melancholie und dem Profanen. Hier laden sich die Welten gegenseitig auf. Wenzels Lieder erhalten neue Untergründe, neue Einsichten. Das Epische belebt das Lyrische und der Gesang holt die alten Fragen der Sänger in die Gegenwart.

21. September 16.00 Uhr
Jour fixe
für Mitglieder, Freunde und Förderer der KulturWirtschaft (nicht öffentlich)